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ein kLeiner erLebnisbeRicht dEr 6 mOnate im fErnen sinGapurA von Mei-Li-An 梅莉安

Thursday, April 25, 2013

[3] Camper-Adventure mit Baby oder Babyreise im Wohnmobil

heute haben einen lazy day am strand, auf der gegenüberliegenden Insel Isola Bella und am Pool gemacht und jegliche Weinaktivitäten auf morgen verschoben.

fast täglich beschäftigt uns die Frage, wieviel Babyalltag vs. wieviel "alter" Alltag, wieviel Anpassung tut uns und Henry gut. wenn früher jeder Moment im Traveller-Tag mit Abenteuern, Reiseetappen und möglichst viel Spontanität gefüllt war, richtet sich nun in der Regel der Tag nach Brei-Essenszeiten, Aufenthaltsorte nach der Erreichbarkeit von Wickelmöglichkeiten und Reiseetappen nach Optimierung vom Matchen der Schlaf- und Fahrzeiten. das ist oft sehr schön, weil es in gewisser Weise entschleunigt, und ein Abend zu dritt rumtollend auf dem Bett schöner sein kann, als in irgendeiner Bar abzuhängen.

Dennoch bleiben oft Fragen offen: ist es eher schön oder eher nervenaufreibend mit dem krakelenden Henry im romantischen Strand-Fisch-Restaurant bei bestem Rotwein zu sitzen und sich primär damit zu beschäftigen, dass nichts vom Tisch gerissen wird? Sind strikte Schlafenszeiten wirklich soooo wichtig und wenn ja, warum scheinen sich die Italiener auch nicht drum zu scheren ohne merkliche psychische Schäden davon zu tragen. Macht es Sinn einen Tag mit Weinproben und Fahrten von Weingut zu Weingut einzuplanen?

sollte ein Kind das ganze Leben von A bis Z ändern und umkrempeln oder lernt ein Kind nicht viel mehr, wenn es am Leben der Familie teilhat, mitläuft und so lebt und lernt?

solange es Henry körperlich und seelisch gut geht und es uns mit Henry gut geht, nehmen wir ihn überall hin, was wir gerade so machen wollen.
ganz einfach und dann doch manchmal kompliziert. heißt also zum Beispiel: Mittags essen gehen ist besser als abends, dann hat Henry halbwegs feste Schlafenszeiten und wir kommen trotzdem in den Genuß des tollen Essens hier. Eine 1,5h Fahrt zum Ätna scheint mir ok für ihn zu sein, insb. wenn er dabei schläft, die Seilbahnfahrt hoch auf fast den Gipfel in den Schnee über weitere 1000 Höhenmeter muß dafür dann nicht sein und wir spazieren lieber ein bißchen länger durch die Lava-Felder. Zum Kulturprogramm schleppen wir ihn auch mit, kürzen das aber auf 1,5h und kombinieren es mit seinem Nachmitttagsschlaf. geht alles ganz gut und trotzdem bleibt manchmal ein Stück Sehnsucht nach einem Tag am Strand mit "nur" Lesen und Bierchen-Trinken oder einer langen Party-Nacht. und ein Stück Sorge, dass Henry sich doch irgendwann mal was auf der Reise einfängt.

Die kleine Familie guckt sich an. hmmm. hört sich ganz passabel an und ist es auch. und trotzdem nicht immer ganz einfach.

Henry schnaubt und atmet im Schlaf und quittiert die Grübelei mit einem Seufzer. is doch alles gut, Mama.

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